Die Brennstoffzellenanlage mit geringer Leistung im 100-Kilowatt-Bereich nutzt flüssiges Ammoniak (NH₃) als Wasserstoffspeichermedium. Sie besteht im Wesentlichen aus zwei Kernkomponenten: der Ammoniakzersetzung zur Wasserstofferzeugung und einer Wasserstoff-Stickstoff-Mischgas-Brennstoffzelle. Zunächst wird mithilfe eines Ammoniakzersetzungskatalysators ein Mischgas aus 75 % Wasserstoff und 25 % Stickstoff erzeugt. Nach Entfernung von Ammoniakspuren und Wärmeaustausch sowie Kühlung gelangt das Mischgas in die Brennstoffzelle zur Stromerzeugung. Energiefluss und Stromversorgung des Systems werden durch ein Echtzeit-Erkennungs- und Steuerungsmodul koordiniert.
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