Der Kern des Elektrolyseprozesses (ChloralkaliDie Natriumchlorid-Reaktion ist eine elektrochemische Reaktion, die durch Gleichstrom (DC) angetrieben wird (eine endotherme Reaktion). Ihr wichtigster Ausgangsstoff ist eine wässrige Natriumchloridlösung (NaCl). Unter Einwirkung von Gleichstrom entstehen drei Hauptprodukte: Chlor (Cl₂), Wasserstoff (H₂) und Natriumhydroxid (NaOH, allgemein bekannt als Ätznatron). Die grundlegenden Reaktionsgleichungen lauten wie folgt:
Anode: 2Cl⁻ → Cl₂↑ + 2e⁻
Kathode: 2H₂O + 2e⁻ → H₂↑ + 2OH⁻
Gesamtreaktion: 2NaCl + 2H₂O → 2NaOH + Cl₂↑ + H₂↑ (unter Energiezufuhr)
Seit den Anfängen der Chloralkali-Industrie hat die Prozesstechnologie drei wesentliche Weiterentwicklungen durchlaufen: das Quecksilberverfahren, das Membranverfahren und das Ionenaustauschmembranverfahren. Im Folgenden werden diese drei Verfahren detailliert verglichen.
| Prozesstyp | Ionenaustauschmembranverfahren | Membranprozess | Quecksilberprozess |
| Hauptmerkmale | Eine perfluorierte Ionenaustauschermembran trennt Anode und Kathode und lässt nur Na⁺ passieren, wodurch eine präzise Produkttrennung erreicht wird. | Asbest-/modifizierte Membran verwendet; Salzlösung und Natronlauge vermischen sich nur teilweise, begrenzte Trennleistung | Quecksilber dient als Kathode zur Bildung eines Natriumamalgam-Zwischenprodukts, das anschließend hydrolysiert wird, um Natronlauge zu erzeugen. |
| Produktreinheit | Ätznatron 32–35 %, hohe Reinheit | Ätznatron 10–12 %, relativ geringe Reinheit, erfordert Raffination | Ätznatron 50 %, extrem hohe Reinheit, niedriger Salzgehalt |
| Energieverbrauch (pro Tonne Natronlauge) | 2.100–2.300 kWh | 2.400–2.600 kWh | 2.500–2.800 kWh |
| Umweltauswirkungen | Quecksilber- und asbestfrei, sauber und umweltfreundlich | Enthält Asbest, verursacht Umweltverschmutzung | Schwere Quecksilberbelastung |
| Aktueller Status | Mainstream (mit einem Anteil von >88 %), Technologie der 4. Generation entwickelt | Einige alte Anlagen sollen bis 2025 schrittweise stillgelegt werden. | Weltweit verboten |
Der Einsatz von Ionenaustauschermembranen in der Chloralkali-Industrie stellt eine Revolution dar. Er löst die Umweltprobleme des Quecksilberverfahrens und überwindet die Reinheits- und Energieverbrauchsgrenzen des Membranverfahrens. Das Verfahren bietet zahlreiche Vorteile, darunter Umweltfreundlichkeit, Energieeinsparung und hohe Effizienz, und ist damit die fortschrittlichste Technologie zur Natronlaugeherstellung weltweit. Wir geben Ihnen eine detaillierte Einführung in den Prozessablauf der Ionenaustauschermembran.
Die Elektrolyseeinheit ist das Herzstück des gesamten Chloralkali-Verfahrens. Unter Einwirkung von Gleichstrom vollzieht die gereinigte Sole den Elektronentransfer und die Ionentrennung, wodurch Chlor, Wasserstoff und Natronlauge entstehen.
Elektrolyseurstruktur: Der Elektrolyseur ist in Plattenbauweise gefertigt und besteht aus drei Teilen: Einzelzellen, Ionenaustauschermembran und Elektrodenplatten. Die hydraulische Klemmung gewährleistet eine hervorragende Abdichtung und einen geringen Kontaktwiderstand.
Eigenschaften der Ionenaustauschmembran: Eine Kompositmembran aus Perfluorcarbonsäure/Sulfonsäure (Rf-SO₃H/Rf-COOH). Die Anodenseite besitzt eine Sulfonsäureschicht (niedriger Widerstand), die Kathodenseite eine Carbonsäureschicht (blockiert OH⁻, hochselektiv für Na⁺). Hochwertige Ionenaustauschmembranen erreichen einen Stromwirkungsgrad von bis zu 96,5 %.
Elektrodenmaterialien: Die Wahl der Elektrode beeinflusst direkt die Elektrolyseeffizienz und den Energieverbrauch. Aktuell wird für die Anode eine DSA-Elektrode (Titan-basierte RuO₂-IrO₂-Beschichtung) verwendet; für die Kathode kommt eine Nickel-basierte Pt- oder Raney-Nickel-beschichtete Elektrode zum Einsatz, die herkömmliche Graphitelektroden ersetzt und den Energieverbrauch deutlich reduziert.
Betriebsparameter:
| Zelltemperatur | 85–90 °C |
| Zellspannung | 2,8–3,2 V pro Zelleneinheit; die Gesamtspannung variiert mit der Anzahl |
| Einheiten | |
| Stromdichte | 3–5 kA/m²; bis zu 6 kA/m² mit Zellen der 4. Generation erreichbar |
| Anolyt-pH-Wert | 2,5–3 (um die Bildung von hypochloriger Säure zu verhindern) |
| Druckdifferenz (Kathode vs. Anode) | Der Kathodendruck ist ca. 2 kPa höher als der Anodendruck, um zu verhindern, dass Chlorgas in das Wasserstoffsystem gelangt. |
Heute ist die Ionenaustauschmembrantechnologie das Standardverfahren in der globalen Chloralkaliindustrie. Zukünftig wird sich die Chloralkaliindustrie in Richtung einer umweltfreundlichen, kohlenstoffarmen Kreislaufwirtschaft und einer zukunftsorientierten Entwicklung bewegen.
Häufig gestellte Fragen:
1. Wer sind wir?
Wir sind in Anhui, China, ansässig, seit 2011 tätig und verkaufen nach Südostasien, Nordamerika, Osteuropa und Südasien.
2. Können Sie die Nennleistung oder die Nennspannung anpassen?
Ja, die Individualisierung von Produkten ist zulässig.
3. Kann Ihr Unternehmen ein komplettes System (Brennstoffzelle, Wasserstoffproduktion, Wasserstoffspeicherung, Wasserstoffversorgungssystem) liefern?
Ja, wir können das notwendige Zubehör entsprechend bereitstellen.