China sichert sich mehrere globale Meilensteine – Der „Wasserstoff-Energiesprung nach vorn“
Nach den neuesten Meldungen einer führenden Branchenwebsite in Südkorea befinden sich Wasserstoffenergieprojekte in Südkorea noch in der Pilotphase, während China bereits in eine Ära der Kommerzialisierung im extremen Maßstab eingetreten ist.
Chinas 14. Fünfjahresplan endete 2025 mit bemerkenswerten Erfolgen, darunter zahlreiche Weltneuheiten und die Auszeichnung als weltweit größtes Projekt. Zu den herausragenden Erfolgen zählt die Wasserstoffenergie, in der sich China als globaler Marktführer etabliert hat.
Der Artikel analysiert, wie China durch die Nutzung seines reichlich vorhandenen Kapitals und seines riesigen Binnenmarktes eine beherrschende Position in der globalen Wasserstoffenergielandschaft eingenommen hat.

Die traditionelle Stahlerzeugung im Hochofenverfahren basiert auf Koks, der massive Kohlendioxidemissionen verursacht. Das Stahlwerk der China Baowu Steel Group in Zhanjiang, Guangdong – ausgestattet mit einer Jahreskapazität von 1 Million Tonnen wasserstoffbasierter Stahlerzeugungsanlage – nahm Ende 2025 offiziell die Produktion auf.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Hochofenverfahren nutzt diese Anlage wasserstoffbasierte Elektroofentechnologie und ersetzt Koks durch Wasserstoff. Als einziges Nebenprodukt entsteht Wasserdampf, was die Technologie weltweit führend macht.
Kernstück dieser Technologie ist die wasserstoffbetriebene Schachtofen-Reduktionsanlage, die für eine Jahresleistung von 1 Million Tonnen ausgelegt ist. Eisenerzpellets werden im Ofen nach unten transportiert, erhitzt und reduziert, um hohe Metallisierungsgrade zu erzielen und letztendlich hochwertigen Stahl zu erzeugen.
Im Vergleich zu herkömmlichen Hochöfen reduziert das Werk die CO₂-Emissionen um 50 bis 80 %. Dies entspricht einer jährlichen Emissionsreduktion von 3,46 Millionen Tonnen. Die Anlage in Zhanjiang arbeitet als integrierte Produktionslinie: Wasserstoffbasierte Direktreduktion von Eisen (DRI), Stahlerzeugung im Elektroofen, Stranggießen und abschließendes Warmwalzen zu sofort einsatzbereiten Stahlplatten.
Diese Initiative steht für die grüne Transformation der chinesischen Stahlindustrie im Rahmen des 14. Fünfjahresplans. Dank der geschaffenen technologischen Grundlagen wird China besser positioniert sein, um den EU-Grenzausgleichsmechanismus für CO₂-Emissionen zu umgehen und sich einen stärkeren Wettbewerbsvorteil auf den Märkten für kohlenstoffarme Automobile und High-End-Produkte zu sichern.
Im vergangenen Jahr gab Mingyang Smart Energy bekannt, dass in ihrem hochmodernen Industriepark in Etuoke Banner, Ordos, Innere Mongolei, die weltweit größte wasserstoffbetriebene Gasturbine erfolgreich in Betrieb genommen wurde – eine 30-MW-Gasturbine, die zu 100 % mit Wasserstoff betrieben wird. Sie verfügt über die weltweit größte Einzelkapazität und erfüllt alle Sicherheitsstandards.
Das System nutzt einen kombinierten Gas- und Dampfturbinenkreislauf und liefert 48 MWh Strom – genug, um 5.500 Haushalte einen ganzen Tag lang mit Strom zu versorgen.
Durch die Integration in die Infrastruktur zur Produktion und Speicherung von grünem Wasserstoff gleicht das Projekt die Schwankungen der erneuerbaren Energien in der Inneren Mongolei aus. Die Anlage umfasst einen 240-MW-Elektrolyseur, zwölf kugelförmige Speichertanks mit einem Gesamtvolumen von 22.500 Kubikmetern, einen 500-MW-Windpark, eine netzunabhängige 5-MW-Solaranlage und eine jährliche Produktionskapazität von 150.000 Tonnen grünem Ammoniak.
Die weltweit größte Wasserstofftankstelle in Hami, Xinjiang, ist fertiggestellt und befindet sich derzeit im Probebetrieb mit einer Tageskapazität von 10 Tonnen. Die 19.500 Quadratmeter große Anlage vereint Wasserstoffproduktion und -betankung und dient vorwiegend der Versorgung schwerer Nutzfahrzeuge.
Zuvor war es das größte Schiff der Welt Wasserstofftankstelle Die H2 Mobility Station in Düren, Deutschland, die 2025 eröffnet wurde, hatte eine Tageskapazität von 5 Tonnen und konnte nur 3 Fahrzeuge gleichzeitig betanken. Im krassen Gegensatz dazu kann die Hami-Station rund 300 Fahrzeuge pro Tag bedienen und bis zu 8 Brennstoffzellen-Lkw gleichzeitig betanken – ein deutlicher Beweis für ihre überlegene Größe und Leistungsfähigkeit.
China hat sich im Rahmen seines 14. Fünfjahresplans zwei Klimaziele gesetzt: den Höhepunkt der Kohlenstoffemissionen bis 2030 zu erreichen und bis 2060 Klimaneutralität zu erzielen. Dies ist eine nationale Klimastrategie, die den rasanten Fortschritt des Landes bei der Wasserstoffenergie und anderen kohlenstoffarmen Technologien vorantreibt.