Südwestchinas „Wasserstoffkorridor“ offiziell eröffnet; erste Charge wasserstoffbetriebener Schwerlastwagen in Betrieb genommen
Am 16. Januar fanden in der betreffenden Region die Eröffnungszeremonie des „Wasserstoffkorridors“ in Südwestchina und die Einführungszeremonie für die erste Charge von 300 wasserstoffbetriebenen Schwerlastwagen im Rahmen des integrierten Projekts zur Wasserstoffproduktion und -nutzung mittels Wind- und Solarenergie statt.
Im Rahmen der Zeremonie unterzeichnete die Universität für Wissenschaft und Technologie Shanghai ein Abkommen mit einem Energieunternehmen zur gemeinsamen Gründung eines Forschungsinstituts für Wasserstoffenergie. Dies stärkt die Zusammenarbeit und Innovation zwischen Industrie, Wissenschaft und Forschung. Darüber hinaus schlossen zwei große Energieunternehmen jeweils strategische Kooperationsvereinbarungen mit demselben Energieunternehmen ab, um Synergien in der Wasserstoffindustrie zu nutzen und gemeinsame Projekte zu entwickeln. Ziel ist es, das Wachstum des Wasserstoffsektors gemeinsam voranzutreiben. Anschließend wurde im Beisein der Gäste die Eröffnungszeremonie für den Südwestlichen „Wasserstoffkorridor“ offiziell eröffnet.

Nach dem Abfahrtsbefehl nahm die erste Charge von 300 wasserstoffbetriebenen Schwerlastwagen offiziell ihren Betrieb auf. Dies markiert den Eintritt des ersten „Wasserstoffkorridors“ Südwestchinas in die praktische Betriebsphase und liefert wertvolle Erfahrungen für die großflächige Anwendung von Wasserstoffenergie in der Region.
Es wird berichtet, dass die integrierte Wind-Solar- Wasserstoffproduktion Das Projekt zur Schaffung einer Transportplattform wurde im Juli 2025 gestartet und wird gemeinsam von der lokalen Regierung und relevanten Unternehmen gefördert. Es dient als wichtiges Demonstrationsprojekt zur Umsetzung der nationalen Strategie für neue Energiesicherheit auf lokaler Ebene. Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 3,5 Milliarden Yuan umfasst das Projekt den Bau einer Wasserstoffproduktionsanlage und eines zugehörigen Windparks und bildet so ein integriertes Modell für die Wasserstoffproduktion mittels Windkraft, die Betankung und den Fahrzeugbetrieb. Nach der Inbetriebnahme sollen jährlich rund 9.000 Tonnen Dieselkraftstoff ersetzt, 500 Millionen Kilowattstunden sauberer Strom erzeugt, 160.000 Tonnen Standardkohle eingespart und die Kohlendioxidemissionen um über 440.000 Tonnen pro Jahr reduziert werden.
Der Projektstart fällt mit der Veröffentlichung nationaler Leitlinien zur Förderung der integrierten Entwicklung von Kohle und neuen Energien zusammen und macht das Projekt damit zu einem Vorreiterbeispiel in Südwestchina für die Erschließung der Synergien zwischen Kohle und neuen Energien. Durch die Etablierung eines lokalen Entwicklungsmodells treibt das Projekt nicht nur das Wachstum der Wasserstoffindustrie voran, sondern schafft auch rund 200 Arbeitsplätze vor Ort und erzielt so einen koordinierten Fortschritt in der industriellen Entwicklung und eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung.